CVIII. Schluss

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Jim Morrison
When the music’s over

Sollten Personen, Unternehmen, Länder, Religionen, Ereignisse oder andere Elemente dieser Erzählung auch nur die geringste Ähnlichkeit mit der Realität haben oder mit wirklichen Personen, Ereignissen und Kollektiven, war das leider unvermeidlich und der Autor entschuldigt sich dafür im Namen der Wirklichkeit. Er hat sich von dem inspirieren lassen, was er hörte, sah und las, das erschien ihm (mir!) logisch unumgänglich. Die Wirklichkeit kann ja schließlich nichts dafür, dass sie so geworden ist, wie sie wurde: Sie wurde von anderen so gemacht, sie ist fremdbestimmt. Der Autor hat dem, was er in seiner Fantasie ausgebrütet hat, nichts mehr hinzuzufügen. Wer sich darin wiedererkennt, sollte sich bitte überlegen, wo diese vermeintliche Ähnlichkeit wohl herrühren mag. Sie müssen mir ja nicht glauben! Wer sich verunglimpft vorkommt, sowieso. Die Fatwa, die Exkommunikation und das Anathema werden bitte erst im nächsten Leben bei der zuständigen Stelle in dreifacher Ausfertigung persönlich beantragt, sofern es dann noch jemandem ein Bedürfnis sein kann. Wenn Sie schon meinen, etwas gegen meine Meinung unternehmen zu müssen, schlage ich vor, Sie versuchen es mit Zensur. In vielen Ländern funktioniert Zensur aufs Vorzüglichste. Totschweigen und verbieten ist einfacher und für den Betroffenen, also für mich, viel erträglicher als anklagen. Anklagen? Nehmen Sie es mir bitte nicht übel, wenn ich in guter alter Berliner Tradition anlässlich dieses Gerichts, falls und wenn es einmal so weit sein sollte, nicht aufstehe; das soll nicht als Ausdruck eines mangelnden Respekts gewertet werden. Es wird allerhöchstens ein Zeichen des Unglaubens sein. Das sollten die Toten mir nachsehen. Der Wahrheitsfindung dient auch dieses Aufstehen nicht, aber wer sucht schon die Wahrheit? Zum Glück herrscht in Berlin der Rechtsstaat.

Ach was! Wer soll denn schon seinen heiligen Zorn noch ausleben? Das Buch ist vorbei, die Geschichte somit auch. Es bleibt mir nur, mich bei den üblichen Verdächtigen zu bedanken: bei meiner geliebten Frau natürlich für ihre Geduld, ihr Verständnis und ihre Unterstützung, bei meinen wenigen Freunden für ihre Anregungen und Kritik, bei meinem iTempt™ und bei Deep Doubt für die geleistete Unterhaltung und die vielen enzyklopädischen Daten und bei Foc und den beiden Katzen für die angenehme Gesellschaft.

i „Ich kündige mein Abonnement auf die Wiederauferstehung!“

 

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